Als „alter Schrauber“ (Auto/Moped/Fahrrad und vieles andere mehr) mit einigem handwerklichen Geschick in vielen technischen Bereichen und überzeugter eBayer (Amazon, Alibaba, Wish und wie sie alle heißen, sind mir ein Graus!) stieß ich vor etwa einem Jahr auf das Thema „E-bike Conversion“ (-Umbau). Ich habe ein recht altes Pedelec (E-Bike ist nur ein allgemeiner Ausdruck für alle Arten von elektrisch angetriebenen Fahrrädern) fast geschenkt bekommen. Der damals verbaute NiCd-Akku hatte seinen Dienst nach langer Standzeit, weil völlig tiefentladen, gänzlich quittiert. So habe ich das ganze mit entsprechenden, auf eBay bezogenen Neuteilen aufgerüstet und erste Erfahrungen mit dem elektrisch unterstützten Radfahren und natürlich auch mit der Technik dahinter an sich gesammelt.

Stylo BikeBlog Intro ImageIch selbst habe mit Radfahren eigentlich gar keinen Vertrag: erstens lebe ich im recht hügeligen Taunus, da wird jede kurze Strecke zum Workout – und mit Sporteln habe ich schonmal GAR keinen Vertrag! Außerdem liebe ich Benzin- und Dieselgeruch, so bin ich in erster Linie Schrauber an Verbrennungsmotoren! Doch mit den guten Erfahrungen, die ich schon mit dem ersten Pedelec(-Provisorium) gesammelt hatte, wollte ich dann doch mal wissen, was da noch so geht! – ein „Neugier“ halt, wie wir Hessen zu sagen pflegen.

Gesagt, getan! Nun habe ich in etwa einem Jahr bereits die viereinhalbte Conversion am Start. Das „Halbe“ ist der Umbau des ersten (bereits fertigen) Pedelecs auf zeitgemäße Antriebs- und Energiekomponenten. Die Basis-Fahrräder waren bis vor kurzem eher zufällig vorhanden oder wurden mir eher zufällig „zugespült“. Zwei der bisherigen Evolutionsstufen habe ich verkauft, um den künftigen Fokus auf das Customizing auf die Bedürfnisse meiner Lebensgefährtin und auf die meinigen zu legen. Dabei lege ich größten Wert auf Funktionalität, Ergonomie, Zuverlässigkeit, Langlebigkeit und Sicherheit – und das bei einem möglichst optimalen Preis-Leistungsverhältnis.

Letzteres ist noch ein wichtiger Punkt, weshalb ich mir überhaupt die Arbeit mache, „normale“ Fahrräder zu elektrifizieren: es ist schlicht eine Kosten-/Nutzen-Erwägung. Selbst neue E-Bikes vom Discounter weisen teils weit schlechtere Fahrradqualität auf als die von mir als langjährig gebrauchte Räder zum Umbau als Basis verwendeten. Die elektrischen Komponenten sind beim Basispreis von etwa 900 bis 1000 Euro noch am untersten Ende der Preis-/Qualitätsskala angesiedelt. Sowohl bei Fertigkauf, als auch bei den Umbauten sind preislich nach oben hin kaum Grenzen gesetzt, jedoch halbiere ich den Anschaffungspreis schonmal mindestens bei einem Eigenumbau und kann mir den persönlichen, auf mich oder meine Holde zugeschnittenen Umbau zusammenstellen. Gebrauchte, gute Fahrräder bekommt man schon für weit weniger als 100 Euro, erneuert hier und da einige Details und hat damit schon die perfekte Basis für die Elektrifizierung! Ersatzteile (gerade die Akkus, Herzstücke des Ganzen, sind bei den Umbauten erheblich günstiger zu kriegen als z.B. Ersatzakkus für Fertig-Räder. Dabei kommen die Komponenten meist aus derselben (chinesischen) Fabrik! Die verbauten Akkuzellen sind meist ehe millionenfach-bewährte Standard-Industrieware aus japanischer Markenfertigung.

Bedenkt bitte, dass ich hier keine High-End Bikes für den harten Geländeeinsatz baue, ich bin eher der Cruiser. Ich möchte einfach Kurzstrecken in der Stadt (z.B. zum Einkaufen), kleinere Fun-Touren, aber auch bei Bedarf mal den Weg zum Büro oder zur Kneipe möglichst bequem und ohne unnötige Anstrengung bewältigen können. Und das mit geringst-möglichem finanziellen Einsatz! Was mir bisher damit bestens gelungen ist.

Wenn dasselbe euer Ding ist, dann schaut euch mal meine Blog Seiten zum Thema an. Ich denke, ich kann euch die eine oder andere Anregung geben.

Ich rede hier von „Pedelecs“, den „normalen“ Fahrrädern gesetzlich gleichgestellten „E-Bikes“, elektro-unterstützten Fahrrädern, die nicht versicherungs- und helmpflichtig im öffentlichen Straßenverkehr bewegt werden können. Im Wesentlichen dürfen sie nicht mehr als bis 25 km/h e-unterstützt fahren, haben max. 250 W Motorleistung beim Pedalieren und bedürfen keines/-r Führerscheins oder Prüfbescheinigung. Außerdem dürfen sie, wie andere Fahrräder auch, weil diesen gleichgestellt, Fahrradwege nutzen. (Meine Erläuterung ist bewusst verkürzt und stellt in keiner Weise eine Rechtsberatung dar).


Mit dem Blog stehe ich zurzeit noch am Anfang, werde ihn aber kontinuierlich ausbauen, sei es mit neuen Themen, Projekten oder auch Funktionen (z.B. Kommentar-/Diskussionsfunktion im Blog). Letzteres ist jedoch der geringste Aufwand: schließlich bin ich ein professsioneller Website-Builder!

Bildquellennachweis: Lizenz 123rf.com, Datei#: 84210675, Urheber: Sergiy Tryapitsyn

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